Stromtarife: Über 10.000 verschiedene Tarife

Dienstag, Januar 17, 2012 14:27
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Beim Stromtarif für die eigenen vier Wände gibt es regelmäßig neue Sparmöglichkeiten. Grund dafür sind die vielfältigen Angebote der etlichen Versorger, die zu einem stark ausgeprägten Preiskampf führen und dem Kunden damit Chancen eröffnen. Genau dort liegt allerdings auch gleichzeitig das Problem, denn angesichts der riesigen Tariflandschaft ist guter Rat oftmals teuer. Tatsächlich beläuft sich die Zahl der verschiedenen Stromtarife auf über 10.000, sodass sich alleine der Gedanke an eine manuelle Auswahl des richtigen Tarifs wohl erübrigt. Abhilfe kann allerdings das Internet mit seinen kostenlosen Vergleichsrechnern schaffen, jedoch erst dann, wenn die wichtigsten Grundzüge der Tarife sowie die Bedeutung der Modalitäten geklärt sind.

Laufzeit, Abschläge und Konditionen: die Grundlagen

Mit Stromtarifen verhält es sich grundsätzlich nicht anders als mit anderen laufzeitgebundenen Haushaltsverträgen, beispielsweise Telefon und Internet. Eine Besonderheit gibt es allerdings doch, und zwar der Rhythmus der Abschlagszahlungen. Während bekannte Anbieter den üblichen Modus der monatlichen Zahlung ausnahmslos ermöglichen, verlangen gerade die Discounter häufig nach mehrmonatigen, teils sogar ganzjährlichen Abschlagszahlungen. Was in der Gesamtsumme immer noch eine Ersparnis bedeuten kann, führt in der Praxis nicht selten zu Zahlungsproblemen, da ein Jahresbeitrag durchaus im mittleren dreistelligen Bereich liegen kann. Wer diese Summe aufbringen kann, darf sich jedoch getrost über eine spürbare Ersparnis freuen.
Darüber hinaus sollte beim Wechsel stets die Laufzeit beachtet werden – diese entscheidet schließlich darüber, wann das nächste Angebot zum Wechsel wieder wahrgenommen werden kann. Kündigungen vor Ablauf der Mindestlaufzeit sind nämlich nicht möglich.

Die Suche an sich: schnell und einfach

Ein Stromvergleich beginnt stets mit den Eingaben in die Suchmaske. In der Folge werden alle verfügbaren Anbieter aufgelistet, wobei der aktuelle Tarif im Vergleich zu den vielen anderen Angeboten angezeigt werden sollte. Die Differenz wird somit auf den ersten Blick deutlich. Was die Dateneingabe selbst betrifft, hält sich der Aufwand in Grenzen. Die Suchmaschine benötigt kaum mehr als die Postleitzahl und die Größe des Haushalts inklusive der Anzzahl der Mitbewohner.
Dem intensiven Vergleich sind damit Tür und Tor geöffnet. Neben allen wichtigen Tarif-Informationen werden natürlich auch die sehr beliebten Wechselboni aufgelistet. Bei diesen handelt es sich meistens um Gutschriften in Höhe eines bestimmten Geldbetrages oder gleich umgerechnet in eine bestimmte Menge an Kilowattstunden. In jedem Fall ermöglichen die Wechselboni meistens einige kostenlose Monate.

Zum Wechsel entschieden: ebenfalls online

Ist die Entscheidung zum Wechsel getroffen, kann auch dieser gleich online in Auftrag gegeben werden. Dieser Weg ist durchaus komfortabel, da der normalerweise übliche Aufwand stark eingedämmt wird; sowohl die Kündigung beim bisherigen Anbieter als auch die Neuanmeldung beim neuen Versorger laufen automatisiert über das Internet ab.

Abschließender Tipp: auch auf den Verbrauch achten

Es steht nun also fest, dass die Stromtarife viel Raum zum Sparen bieten. Ganz unabhängig davon ist es jedoch grundsätzlich empfehlenswert, den Stromverbrauch möglichst niedrig zu halten. Fernseher, Lampen und Computer werden häufig auch dann nicht abgeschaltet, wenn sie gar nicht benötigt werden; ein allzu verbreitetes Fehlverhalten, dass nicht nur die eigene Rechnung belastet, sondern auch die Umwelt.

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